Wie läuft so ein
Grinberg-Prozess ab?

Der Ersttermin: 90 bis 120 Minuten

Für einen erfolgreichen Prozess nach der Grinberg-Methode ist auf beiden Seiten eine Vertrauensbasis unabdingbar, denn ein Prozess ist immer Teamarbeit: Wir arbeiten und lernen miteinander. Deshalb steht auch hier – wie bei jeder gemeinsamen Arbeit – am Anfang Kennenlernen. Und damit ist nicht nur das persönliche Kennenlernen gemeint.

Der Ersttermin bei der Grinberg-Methode besteht daher aus einem umfassenden Gesprächsteil und einer darauf aufbauenden ersten Körperarbeitssitzung.

Das hat nicht nur den Sinn, gemeinsam das Ziel des Prozesses zu erkunden und festzulegen, sondern auch den, Ihnen einen Einblick in meine Arbeit und mir einen Einblick in Ihr Befinden zu erlauben. Im Verlaufe des Ersttermins erfahren wir, ob wir „miteinander" können, denn für den Erfolg ist es wichtig, dass Sie sich auf diese Form des miteinander Arbeitens und Lernens einlassen können.

Das Gespräch

Das Gespräch ist natürlich in erster Linie dazu gedacht, das Ziel für den Prozess festzulegen..

Was ist das „Problem"? Wo wollen Sie hin? Wo schmerzt es? Welcher Leidensdruck treibt Sie? Welche Motivation? Was stört und behindert Sie am meisten?

Was steht Ihnen im Weg? Welche Mechanismen hindern Sie, verursachen die Blockade, die Schmerzen, das Festhängen in Ungewolltem? Wie manifestiert sich die Blockade in Ihrem Körper?Was wiederholt sich im Leben? Was wollen Sie verändern?

Die Körperarbeit

In einer ersten Köperarbeitssitzung wird es darum gehen, zu erkunden, welche Qualitäten hinter Ihrem Muster stecken, welches Potential sich entfalten möchte, welche Sehnsüchte sich verstecken, wie sich dieser energetische Zustand im Körper anfühlt. Während dieser Phase machen wir das vorher Besprochene über die Körperebene bewusst und erlebbar. Sie erkennen vielleicht erstmals, wie Sie bestimmte Zustände selbst hervorrufen und wieder beenden können.

Die Fragen

Sie werden natürlich Fragen haben, Bedenken vielleicht. Nicht nur zu Dauer oder Kosten, sondern auch zur Methode selbst oder zum „Miteinander" bei dieser besonderen Form der Arbeit.

Der Ersttermin bietet Gelegenheit, diese Fragen zu klären und eventuelle Bedenken vielleicht auszuräumen. Er hilft Ihnen herauszufinden, ob diese intensive Form des miteinander Arbeitens und Lernens für Sie passend ist, ob Sie sich darauf einlassen können. Und ob wir als Praktiker und Klient „miteinander" können.

Nach dieser Sitzung entscheiden Sie, ob Sie den Prozess weiterführen möchten. Falls ja, sehen wir uns in den Folgesitzungen.
Die Folgetermine (je 60 Minuten)
In den Folgesitzungen wird der Prozess durch Gespräche und Intensivierung der Körperarbeit vertieft: Wir arbeiten gemeinsam an den Mustern, durch den körperlichen Bezug werden Sie sich dieser zunehmen bewusst. Wir schulen die Aufmerksamkeit für Ihren Körper.

In den Sitzungen bekommen Sie Werkzeuge an die Hand, um den Prozess zwischen den Sitzungen weiterzuführen. Wie intensiv der Prozess verläuft, hängt in hohem Maße davon ab, wieviel Engagement Sie mitbringen und wie SIe die Zeit für sich nutzem, um das Gelernte umzusetzen und in Ihr Leben zu integrieren.

Dauer des Prozesses/Anzahl der Termine

Allgemein

Wieviele Termine benötigt werden, läßt sich nicht pauschal sagen. Beidieser Arbeit gilt folgende Regel: Akute Beschwerden kommen schnell und heilen schnell. Über einen langen Zeitraum bestehende Beschwerden brauchen ebenso lange, um zu heilen. Wunderheilungen werden Sie hier vergeblich suchen.

Der Prozess folgt daher immer dem Klienten, seiner Motivation, seinem Engagement. So lange Interesse an Veränderung, Lernen, Heilung besteht, können wir miteinander arbeiten. Ihre Eigenverantwortung steht immer an erster Stelle. Ich begleite und stelle meine Fähigkeiten zur Verfügung.

Manche meiner Klienten bleiben länger und sehen unsere Arbeit als Möglichkeit, sich stetig weiter zu entwickeln. Mit anderen gehe ich einen kurzen, aber intensiven Weg.

Erste Veränderungen sollten Sie jedoch bei den Lernprozessen spätestens nach 4-6 Sitzungen spüren. Sei es, dass Sie durch bewussteren Umgang und erhöhte Aufmerksamkeit Ihre Umwelt anders wahrnehmen oder dass Sie anders darauf reagieren; sei es, dass Sie bemerken, wie anders Ihre Umwelt Sie wahrnimmt und auf Sie reagiert. Oder Sie verspüren bereits eine Linderung köperlicher Beschwerden und beginnen damit, die Werkzeuge zu nutzen, die ich Ihnen an die Hand gebe.

Für manch einen ist das bis hier Erlernte genug, um allein weiterzugehen. Es ist allerdings auch möglich, in weiteren Sitzungen tiefer in den Prozess einzusteigen, den Ursachen weiter auf den Grund zu gehen, mit der Vergangenheit und darin verwurzelten traumatischen Erlebnissen zu arbeiten, tiefsitzende Ängste ans Licht zu fördern – und einen neuen Umgang mit ihnen zu erlernen.

Das bleibt Ihnen und Ihrer Motivation überlassen.

Bei Erholungsprozessen

Die Erholungsprozesse sind auf die Linderung von Beschwerden ausgerichtet. Je akuter diese sind, umso wichtiger ist, oft intensiver zu arbeiten. Hier macht es durchaus Sinn, sich ggf. mehrmals die Woche zu treffen. Das Sprektrum reicht hier von zweimal täglich bis zweimal die Woche. Nur so können wir gemeinsam durch rasche und effektive Förderung des Heilungsprozesses einer Chronifizierung entgegenwirken.

Bei bereits chronischen Beschwerden ist es ratsam, sich anfänglich zweimal die Woche zu treffen und später mit wöchentlichen Sitzungen zu arbeiten, um den Körper zur Heilung anzuregen und ihn bei der Heilung zu unterstützen.

« Durch die Kombination aus Körperarbeit, Atmung und Gesprächen ist mir bewusst geworden, wie sich meine Emotionen körperlich in Form permanenter Anspannung niedergeschlagen haben. »

(Nadine)

Sandra Groth

  • Ganzheitlich Prozessoriente Körperarbeit
  • Heilpraktikerin
  • Grinberg-Praktikerin

Praxis an der Spree
Warschauer Str. 47
10245 Berlin

Telefon: 0176 - 23 14 84 00  
Mail: office[at]sandra-groth.de